Große Freude in der Gemeinde Wachau und in Seifersdorf

200.000 EUR für "Erlebnisschloss & Besucherzentrum Schloss Seifersdorf"

Die Projektidee für ein „Erlebnisschloss & Besucherzentrum Schloss Seifersdorf“ wurde vom Förderverein Seifersdorfer Schloss e. V. entworfen und über die Gemeinde Wachau beim SIMUL-Ideenwettbewerb 2019 des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung eingereicht. Diese stieß bei den Juroren auf großes Interesse. Die Gemeinde gewann damit ein Preisgeld in Höhe von 200.000 Euro.

 

Damit kann nun der Grundstein für eine kulturelle Entwicklung von Schloss Seifersdorf als Aushängeschild der Gemeinde Wachau trotz Corona-Pandemie gelegt werden. Das haben sich die Gründungsmitglieder des Vereins und die Seifersdorfer Einwohner immer gewünscht. Über diesen Erfolg freuen sich der Bürgermeister der Gemeinde, Veit Künzelmann, und die Vorsitzende des Fördervereins „Seifersdorfer Schloss e. V.“, Ulrike Hantsche, sehr. Zeigt es doch, dass ehrenamtlicher Einsatz auch belohnt werden kann.

 

Der Verein öffnet das Schloss unermüdlich seit 16 Jahren für die Öffentlichkeit, sammelt Spenden und informiert über die reichhaltige Geschichte des kleinen Dorfes. Durch das Engagement des Fördervereins, die Arbeit weiterer mit Seifersdorf verbundener Vereine – so u.a. des Seifersdorfer Thalvereins und des Landesverein Sächsischer Heimatschutz, die sich um die Pflege und den Erhalt des Seifersdorfer Tales kümmern, der Arbeit der Kirchgemeinde sowie der Gemeinde Wachau, die als Eigentümer das Schlosses und den Schlosspark pflegt, finden die vielen Gäste, die Seifersdorf aufsuchen, einen Anlaufpunkt, der eine Entwicklung erfahren soll.

 

Ab 1747 gehörte die Grundherrschaft Heinrich Graf von Brühl, dem kurfürstlich-sächsischen und königlich polnischen Premierminister und seinen Nachkommen bis 1945. 2021 steht vor der Tür und damit zwei große Jubiläen, die direkt mit Carl Graf von Brühl, dem Sohn von Tina und Hanns Moritz von Brühl und Seifersdorf, im Zusammenhang stehen: 200 Jahre Konzerthaus am Gendarmenmarkt Berlin und 200 Jahre „Freischütz“ von Carl Maria von Weber. Bei beiden Ereignissen hatte Carl von Brühl aus Seifersdorf maßgeblichen Anteil als Intendant der königlichen Theater zu Berlin.

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