Umbau der "Teichstraße 2" in Wachau zum Gemeindezentrum

Zeichnung: Planungsbüro Schubert

Seit dem Baubeginn vor ca. zwei Jahren hat sich so einiges getan. Von außen sieht das Gebäude schon ganz schick aus. Die Dachsanierung ist abgeschlossen und neue Fenster sind eingebaut. Die Fassade ist, ausgenommen vom Sockel und einem Teil des Anstrichs, fast fertig.

Momentan läuft der Innenausbau auf Hochtouren. Die Aufträge für Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärinstallation sowie die Trockenbau-, Estrich-, Elektro- und Malerarbeiten sind vergeben und stetig sind die entsprechenden Firmen vor Ort.

Trotzdem ist die geplante Inbetriebnahme des Gebäudes zum Jahreswechsel 2019/2020 fraglich, da während der Bauphase im Frühjahr dieses Jahres Baumängel festgestellt wurden. Gegenwärtig wird angestrengt nach einer Lösung zur Abstellung der Mängel gesucht. Sicher ist, dass die Schadensbeseitigung umfangreiche, technisch schwierig umzusetzende Arbeiten nach sich ziehen wird. Einen Baustopp gibt es auf der Baustelle nicht. In den nicht betroffenen Bereichen laufen die Arbeiten planmäßig weiter.

Zudem handelt sich um ein sehr komplexes Bauvorhaben, bei dem aufgrund der öffentlichen Nutzung des Gebäudes hohe Anforderungen an den Brandschutz sowie behindertengerechte Zugänge gestellt werden. Zukünftig werden in dem Haus neben den Büros für die Angestellten der Gemeindeverwaltung auch Räumlichkeiten für öffentliche Veranstaltungen, unsere Senioren, die Feuerwehr und Vereine untergebracht sein.

 

Gefördert wird die Gesamtbaumaßnahme „Dorfzentrum Wachau“ vom Freistaat Sachsen durch die Sächsische Aufbaubank (SAB) über das Programm „Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke (KSP)“. 100 % der Gesamtkosten des Bauvorhabens „Gemeindezentrum“ sind förderfähige Kosten, von denen ⅔ durch Bund und Land bezuschusst werden.

 

Der geplante Fertigstellungstermin wird voraussichtlich nicht eingehalten werden können. Neue Zielsetzung ist das 2. Quartal 2020.

 

Künzelmann
Bürgermeister

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