KulturReWIR - Kinofilmabend mit Gespräch: "The Act of Killing"

In Kooperation mit dem RIESA efau laden wir aufgrund der aktuellen Lockdown-Situation via Anmeldungslinks zu finden:

www.riesa-efau.de/kalender/2021/03/24/ oder: www.orlakultur.de/veranstaltungskalender

am Mittwoch, 24.03.2021, 20:00 bis 22:00 Uhr zu

„The Act of Killing“

(kostenfrei, mit Anmeldung) und einem anschließenden Gespräch mit Dr. Julia Schellong, Leiterin für Trauma- und Traumafolgestörungen (Universitätsklinikum Dresden) ein.

In einem Land, das Mörder als Helden feiert, wagt es Joshua Oppenheimer mit THE ACT OF KILLING, sich dem Tabu und dem Terror zu stellen. Um die Geschichte des Genozids an über einer Million vermeintlicher Kommunisten in Indonesien nach dem Militärputsch 1965 zu erzählen – eine Geschichte, die die Opfer und ihre Nachfahren auch heute noch nicht zu erzählen wagen – entscheidet sich der junge amerikanische Regisseur für den einzig möglichen Weg: er spricht mit den Mördern. Stolz und frei von jeglicher Reue erzählen sie von den Morden und sind freudig bereit, ihre Taten nachzuspielen und sich selbst zu inszenieren. Das Filmprojekt bringt die Männer schließlich zum Reden und zum Nachdenken über ihre Taten, die sie bisher nie reflektiert haben. Die Inszenierung der Realität ist wirklicher geworden, als es die Taten für die Männer je waren.
THE ACT OF KILLING ist ein filmischer Fiebertraum, eine verstörende Reise in die Psyche der Mörder und das schockierend banale Regime von Korruption und Propaganda, in dem sie leben. Der Film konfrontiert uns auf nie dagewesene Weise mit der banalen Alltäglichkeit des Bösen und der kathartischen Macht des Kinos.

 

ACHTUNG:

Die Veranstaltung wird online mit Voranmeldung stattfinden. Anmeldungen sind bis einen Tag vor der Veranstaltung möglich.
Am Veranstaltungstag erhaltet ihr dann eine E-Mail mit den Zugangsdaten zur Onlineveranstaltung
mit freundlicher Unterstützung VERLEIH & PRESSE WOLF.

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